02.12.2006
Laudatio zu Ehren der Mitglieder
des 1. Offenbacher Doppelkopfvereins
Eine Laudatio, so lautete die Bitte des Vorstands. Der Wortstamm – laudare – ist lateinischen Ursprungs und bedeutet → loben oder preisen im Sinne von anpreisen. Also eine Lobrede. Nun haben wir das alle vermutlich schon einmal am Geburtstag eines Familienmitgliedes oder eines guten Freundes gemacht – meistens aus dem Stegreif, kurz formulierte Freundlichkeiten, die häufig auch ein wenig zu rosa zeichnen. Aber das Hohelied auf eine Organisation, einen Verein ? Das ist üblicherweise die Sache einer Person aus dem öffentlichen Leben, IHK-Vertreter bei Unternehmen, dem Bürgermeister bei kommunalen Einrichtungen oder dem Pfaffen – für die das Loben und Preisen ja Alltagsgeschäft ist – bei irgendwelchen Jubiläen im Seniorenheim.
Man bereitet sich mit dem Studium der Annalen des Jubilars ordentlich vor, berichtet z.B. über Startschwierigkeiten / erste Hürden. Einen Vortrag, den wir vor gut einem Jahr ja erst von einem der Gründungsväter des 1. Offenbacher Doppelkopfvereins von 1981 gehört haben.